Leitung

Peter Tilling studierte Dirigieren bei Peter Eötvös und Klaus Eisenmann, Violoncello bei Martin Ostertag und Klavier bei Paul Dan.

2011 dirigierte er mit großem Erfolg bei den Bayreuther Festspielen 'Tannhäuser' (als Einspringer für Thomas Hengelbrock). Weiterhin dirigierte er u.a. The Rakes Progress am Theater an der Wien, Die Frau ohne Schatten am Opernhaus Zürich, Wolfgang Rihms Dionysos an der Nederlandse Opera Amsterdam, Die Fledermaus an der Staatsoper Stuttgart, L'Incoronazione di Poppea an der Opera de Montpelier und La Clemenza di Tito am Teatro Real Madrid. Konzerte führten ihn u.a. zum Philharmonia Orchestra (Music of Today), zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, zur Musica Viva des Bayerischen Rundfunks, zum Gulbenkian Orchester, zum Mozarteum Orchester Salzburg und dem Collegium Novum Zürich.

Als Assistent arbeitete er mit Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Thomas Adès, Sylvain Cambreling, Ingo Metzmacher und Thomas Hengelbrock.

Er dirigierte die Uraufführung von Hector Parràs Das geopferte Leben bei der Münchner Biennale 2014 mit dem ensemble recherche und dem Freiburger Barockorchester sowie Lohengrin (Sciarrino) in Kombination mit Werken von Gesualdo und Monteverdi bei den Osterfestspielen Salzburg. Weiterhin arbeitete er mit dem Experimentalstudio des SWR Freiburg, mit dem Contemporary Music Ensemble Cairo und dirigierte das Symphonieorchester Vorarlberg, das Orchester der Musikhochschule Karlsruhe und an der Semperoper Dresden. Kommende Auftritte führen in erneut zu den Osterfestspielen Salzburg und zur Elbphilharmonie.